Automatische Gartenbewässerung

Grüner, saftiger Rasen, prächtige Beet-Reihen, ein kunterbunter Blumenteppich – der Traum eines jeden Gartenliebhabers im Sommer! Doch der Profi weiß: Das grüne Gartenparadies ist zwar Erholung und Leidenschaft, jedoch mit viel Arbeit verbunden. Vor allem das Gießen der Pflanzen sowie Wässern des Rasens beansprucht in den warmen Monaten täglich viel Zeit und Energie. Mit Hilfe eines automatischen Bewässerungssystems umgeht man diese aufwendige Prozedur und spart gleichzeitig kostbares Wasser. Im Folgenden ein Überblick zu den verschiedenen Systemen und dazu, wie die automatische Bewässerung mit Grund- bzw. Regenwasser funktioniert.

Tipps zur automatischen Bewässerung des Gartens
Druckerzeugende Pumpe von Kärcher
Kärcher Sprinkler

Prinzipiell hat man bei der automatischen Bewässerung 3 Optionen: Für den Einstieg kann bereits ein modernes Schlauchsystem genügen, das Wasser über automatisch funktionierende Sprinkler verteilt. Diese Variante ist kostengünstig und bedarf keiner aufwendigen Planung, da die mobilen und individuell einstellbaren Geräte jederzeit nach Bedarf im gewünschten Bereich des Gartens platziert werden können. So spart man bereits viel Zeit und kann sich währenddessen um Familie und Haushalt kümmern oder im Homeoffice arbeiten. Durch flexible Schlauchstecksysteme können teilweise auch mehrere Sprinkler miteinander verbunden werden.

Kärcher Rain System

Wenn es jedoch nicht mehr nur um großflächige Rasenstücke geht, sondern zum Beispiel Blumen- und Kräuterbeete gezielt bewässert werden sollen, bedarf es eines intelligenten Bewässerungssystems, das jede Pflanze individuell und bedarfsorientiert versorgt. Hierbei kommt die Methode des Micro-Drippings zum Einsatz. Über einen Schlauch wird das Wasser zu zahlreichen Tropf- und Sprühmanschetten geleitet, sodass die Pflanzen nicht nur effizient, sondern vor allem auch schonend und mengenreguliert bewässert werden. Durch die Kombination der feinen Tropf- und Sprühmanschetten lassen sich entweder einzelne Pflanzen gezielt oder durch verschiedene Sprühbilder das ganze Beet wässern. Zur Bewässerung gibt es extra dafür entwickelte Tropf- bzw. Perlschläuche, die man wie einen herkömmlichen Schlauch in das Beet oder drumherum verlegt. Die Installation ist dank der mitgelieferten Schritt-für-Schritt-Anleitung schnell erledigt: Die Schläuche schneidet man sich nach Bedarf zurecht und nutzt dabei mitgelieferte Schlauchverteiler, um die Anlage beliebig zu erweitern. Die Tropf- und Sprühmanschetten werden am Systemschlauch montiert und dieser wird mittels Erdspießen an der gewünschten Stelle in den Boden gesteckt. Äußerst praktisch: Die Sprühmanschetten lassen sich über einen Regler individuell einstellen. 

Wenn der Garten winterfest gemacht werden soll, lassen sich die Manschetten und Verteiler des Bewässerungssystems im Handumdrehen abschrauben. Das System sollte vollständig abgebaut und über den Winter an einem frostsicheren Ort gelagert werden.

Kärcher Bewässerungscomputer

Das könnte Sie auch interessieren: