Hitze, Trockenheit, Brände. Seit Jahren schrumpft der Baumbestand des Cerro Renca, einem Naturpark im Norden von Santiago de Chile. Schuld ist vor allem der Klimawandel, aber auch die Abholzung der Bäume zum Heizen sorgt für immer weniger Grün. Die Folgen sind drastisch: Oftmals kommt es zu Bränden, die Hitze ist für die Anwohner kaum noch zu ertragen. Ein Teufelskreislauf, denn die Kühlung durch den Schatten der Bäume bleibt aus, und mit den Temperaturen steigt auch die Gefahr von Bränden.
Der Stiftung Cultiva, die sich seit mehr als 20 Jahren für Umweltschutz in Chile einsetzt, ist das Problem bekannt. Daher setzte sich die Organisation ein Ziel, um dem Klimawandel entgegenzuwirken: 15.000 neue Bäume sollen auf dem Cerro Renca Wurzeln schlagen – eine grüne Lunge, die zukünftig mehrere Hektar Land bedecken wird. Dabei arbeiten sie eng mit der Gemeinde vor Ort zusammen, um bei den Anwohnern das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels zu schärfen.
Auch die Mitarbeitenden von Kärcher Chile wollten sich für die Wiederaufforstungsinitiative einsetzen. 55 Freiwillige der Kärcher-Gesellschaft, die selbst weniger als 20 km vom Cerro Renca entfernt arbeiten, packten daher im Rahmen einer Volunteering Aktion mit an. Ausgerüstet mit Spaten und Schaufeln, Handschuhen und Eimern, pflanzten sie mehr als 200 Setzlinge.
Damit die Setzlinge zu Bäumen heranwachsen können, die den dringend notwendigen Schatten spenden, kümmert sich die Stiftung fünf Jahre lang um die Bäume und bewässert diese. So sollen etwa 30 Hektar einheimische Vegetation entstehen.