Sie haben gesagt, dass eine der Säulen neben dem Einsatz des Unternehmens und Kooperationen auch das Engagement der Mitarbeitenden ist. Können Sie das näher beschreiben?
Carolin Häfner: Wir fördern das Engagement unserer Mitarbeitenden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich freiwillig einzubringen und durch Projekte wie den Kärcher Cleanup Day einen eigenen Beitrag zu leisten. In unseren Vertriebsgesellschaften weltweit gibt es regelmäßig weitere Street Cleaning Projekte, häufig werden aber auch zum Beispiel Tierheime freiwillig gereinigt. Es gibt aber auch viele Beispiele, bei denen Mitarbeitende selbständig Spendenaktionen initiieren, oder dass Geräteverkäufe mit Spenden für Wasserreinigung oder Brustkrebsvorsorge verknüpft werden.
Neben den umfangreichen mittel- oder langfristig angelegten Kooperationen tätigt Kärcher auch immer wieder Einzelspenden auf Anfrage. Wie trifft das Unternehmen denn die Entscheidung, wer oder was gefördert wird?
Carolin Häfner: Wir haben ein Fördertool für dieses so genannte „Corporate Giving“. Darüber können Mitarbeitende, Vereine und Organisationen ihre Anfragen einreichen. Die Projekte müssen gemeinnützig sein und werden von uns anhand unserer internen Kriterien sorgfältig geprüft. Danach entscheiden wir, welche Projekte zu uns passen und wo wir unterstützen können.
Weltweit lesen wir immer wieder in den Nachrichten von großen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen. Unterstützt Kärcher hierbei auch?
Mirja Schöneck: Ja, das hat auch schon eine Tradition bei Kärcher. Wir haben international schon bei vielen Naturkatastrophen geholfen. Meistens unterstützen wir hier, indem wir Geräte in die Katastrophengebiete bringen, die dort von Hilfsorganisationen, den zuständigen Stellen und Einwohnern eingesetzt werden. Dazu gehören natürlich Reinigungsgeräte, um Aufräumarbeiten zu erleichtern, aber auch Wasserpumpen, Wasserreinigungsanlagen, Feldküchen oder Stromgeneratoren aus unserem Portfolio.