Wenn Veränderungen Ineffizienz bringen
In den 1980er-Jahren waren die Hochdruckanlagen zuletzt erneuert worden. Damals wurden die Gebäude mit 2 bis 3 Stockwerken und 200 bis 900 Spinden durch eigenes Personal gereinigt. Pro Etage war eine Reinigungskraft im Einsatz, weshalb pro Gebäude mehrere stationäre Hochdruckanlagen installiert waren, um parallel arbeiten zu können.
Pischmann erklärt: „In den 1990er-Jahren haben wir die Reinigungsarbeiten ausgelagert. Inzwischen sind nur noch 1 bis 2 Reinigungskräfte pro Gebäude tätig. Damit waren die Anlagen nicht ausgelastet, mussten aber gewartet werden. Das war in jeder Hinsicht ineffizient und teuer.“
Warum zwei Drittel weniger Anlagen reichen
Nach 40 Jahren war es an der Zeit, die Anlagen auszutauschen. Dafür hat thyssenkrupp Steel Europe verschiedene Anbieter angefragt, darunter auch Kärcher. Aufgrund neuer Prioritäten verzögerte sich das Projekt, aber Kärcher blieb dran: „Mein Ansprechpartner hat sich immer mal wieder bei mir gemeldet. Das hat mir aber signalisiert, dass Kärcher da ist, wenn wir so weit sind.“ Bei Vor-Ort-Terminen wurde der Bedarf genau aufgenommen. Heraus kam ein Konzept, bei dem pro Gebäude 1 bis 2 Hochdruckanlagen installiert sind. Damit wurde die Anzahl der Anlagen auf ein Drittel reduziert. Die Folge: viel weniger Aufwand und Kosten für Wartung und Service bei gleichbleibender oder höherer Reinigungsleistung. Umsetzung ohne Irrfahrten 2022 und 2023 wurde das Projekt umgesetzt. Pischmann schmunzelt: „Wir haben einen sehr sportlichen Zeitrahmen vorgegeben, das hat Kärcher gut gemeistert. Insgesamt habe ich die Mitarbeitenden als sehr professionell erlebt, es musste von unserer Seite nicht dauernd jemand unterstützen. Das ist auf unserem Standort eine Leistung, denn wir haben immer wieder Dienstleister, die sich auf dem Firmengelände verfahren.“ Nach und nach wurden die alten Anlagen demontiert und 34 neue Anlagen installiert. Nach der Einweisung der Reinigungskräfte und kleineren Herausforderungen zu Beginn lief im Reinigungsalltag alles wunschgemäß.
48-h-Service-Garantie und Schaumreiniger
Damit bei Servicefällen die gewünschte Reaktionszeit von maximal 48 Stunden eingehalten wird, hat Kärcher einen Mitarbeiter vom Kundendienst geschult, der im Raum Duisburg wohnt und schnell eingesetzt werden kann. Zudem gab es eine Präsentation zu den Vorteilen einer Schaumdüse in Verbindung mit dem Kärcher Schaumreiniger.
Pischmann resümiert: „Die höhere Einwirkzeit des Schaumreinigers hat uns gefallen, wir testen das gerade in 2 Gebäuden. Denn eine intensive Reinigung in kurzer Zeit ist unser Ziel, und da sind die Vorschläge von Kärcher sehr interessant. Wir sind insgesamt sehr zufrieden, alles läuft aktuell, wie ich es mir vorstelle – das darf so weitergehen.“