Betonsanierung durch Höchstdrucktechnik: Was es zu wissen gilt
Ob großflächiger Betonabtrag, Entschichten von Stahlbeton oder Zerlegen von stark bewehrten Stahlbetondecken: Höchstdruckwasserstrahlen ist heute für vielfältige Aufgabenstellungen im Bauwesen die gängige Arbeitsmethode. In nahezu allen relevanten bautechnischen Vorschriften und Richtlinien zur Betonbearbeitung und Betonsanierung ist das Verfahren mittlerweile empfohlen oder teilweise sogar vorgeschrieben.
Parameter im Detail: die Basis für fachgerechte Betonsanierung
Zwei Faktoren haben auf das Arbeitsergebnis bei der Instandsetzung von Beton maßgeblichen Einfluss. Zum einen müssen die wesentlichen Parameter des Betons bekannt sein. Dazu zählen Bewehrungen in der Fläche, Alter, Carbonatisierung, Chloridkorrosion und mangelnde Oberflächenfestigkeit des Betons.
Zum anderen gilt es, die passende Leistung zu wählen, wenn bei der Betonsanierung Wasserwerkzeug zum Einsatz kommt. Entscheidend sind Betriebsdruck und Volumenstrom des Hochdruckgeräts, die auf das Einsatzgebiet abzustimmen sind, sowie das gewählte Werkzeug. Dazu zählen beispielsweise einfache Punkt- oder Flachstrahldüsen und selbst rotierende oder fremd angetriebene Wasserwerkzeuge.
Bei punktuellen Instandsetzungsmaßnahmen haben sich handgeführte Wasserwerkzeuge bewährt. Dabei ist für den Anwender zu beachten, dass eine Rückstoßkraft von 150 Newton nicht überschritten werden darf. Beim Arbeiten mit Körperstütze darf die Rückstoßkraft nicht über 250 Newton liegen.








