Heißwasser Unkrautvernichter | Kärcher

Heißwasser Unkrautvernichter

Mit den Kärcher Unkrautlanzen WR 20 oder WR 50 und einem Heißwasser-Hochdruckreiniger können Sie unerwünschten Bewuchs ganz ohne Herbizide entfernen. Nur mit heißem Wasser. Und damit schonend für Umwelt und Oberflächen.

Unkrautvernichtung

Unkraut vergeht nicht? Doch mit Heißwasser!

Das Prinzip der thermischen Unkrautvernichtung beruht auf einer biochemischen Grundregel: Die meisten Eiweiße denaturieren ab einer Temperatur von etwa 42 °C. Das heißt, dass sich die Eiweiße verändern, aufbrechen und ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können. Die dazu erforderliche Hitze wird durch das Verbrennen von Gas oder Öl erzeugt und auf unterschiedliche Weise umgesetzt: Direkt als Flamme oder indirekt über Wärmestrahlung bzw. als Heißwasser oder Dampf. Davon ist Heißwasser die einzige chemiefreie Methode, die auch die Wurzeln erreicht.

Selbst wenn die Wurzeln nicht sofort komplett vernichtet werden, wird das Unkraut mit jeder Heißwasseranwendung weiter geschwächt. Wenn Sie die Anwendung von Beginn an regelmäßig durchführen, wird das Nachwachsen gehemmt und die Anwendungshäufigkeit bereits im 2. Jahr deutlich abnehmen. Als Faustregel gilt, dass dafür 3 bis 4 Behandlungen im Jahr ausreichen.

 Vorteile der Heißwasser-Unkrautvernichtung gegenüber anderen Verfahren:

√ Geringe Umweltbelastung
√ Pflanzen und Wurzel werden geschwächt und zerstört, auch der Samen
√ Geringe Lärmbelästigung
√ Auf allen Untergründen einsetzbar, auch für kritische und schlecht zugängliche Bereiche geeignet
√ Hoher Wirkungsgrad
√ Bis 4 Anwendungen im 1. Jahr, abnehmend im Folgejahr

 

Weed_Control_Vorher

Vorher

Starker Bewuchs von Gräsern, Moosen und Löwenzahn zwischen den Fugen des Kopfsteinpflasters.

Weed_Control_Nachher

Nach der Anwendung mit Heißwasser

Eine Woche nach der Behandlung mit Heißwasser ist das Unkraut abgestorben und Gräser sind durch die Wettereinflüsse bereits größtenteils abgetragen.

Vergleich_Unkrautentvernichtungen

Vergleich der Unkrautvernichtungen

Heißwasser erzielt aufgrund seiner Wärmeleitfähigkeit gegenüber allen thermischen Verfahren die höchste Tiefenwirkung. Damit wird ein nachhaltiges Absterben der Pflanze und der Wurzel garantiert.

Wärmeleitfähigkeit W/m K:
Heißluft 0,030
Dampf 0,025
Heißwasser 0,682

WR 20

WR 20

  • Arbeitsbreite: 200 mm
  • Zulauftemperatur min.: 90° C
  • Zulauftemperatur max.: 100° C
  • Zulaufmenge: 5,8–8,3 l/m
  • Gewicht: 0,3 kg
WR 50

WR 50

  • Arbeitsbreite: 500 mm
  • Zulauftemperatur min.: 90° C
  • Zulauftemperatur max.: 100° C
  • Zulaufmenge: 8,3–16,7 l/m
  • Gewicht: 2,2 kg