Praktische Tipps zur Gartenbewässerung

Wenn in den Sommermonaten die Temperaturen steigen und Regen tagelang nicht in Sicht ist, heisst es für Gartenbesitzer: Blumen, Gemüsepflanzen und der Rasen müssen regelmässig bewässert werden. Aber worauf muss man bei der Gartenbewässerung achten? Mit diesen Tipps kommt der Garten gut durch die warme Jahreszeit.

Garten bewässern mit Kärcher-Tipps

Ausrüstung zur Bewässerung:

Hierbei stellt sich vorab die Frage: Welche Wasserquelle möchte ich nutzen, und wie gelangt das Wasser von dort zu den Pflanzen? Prinzipiell stehen zur Gartenbewässerung 3 Wasserquellen zur Verfügung: Entweder benutzt man aufgefangenes Regenwasser aus einem Sammeltank bzw. Grundwasser aus einem Brunnen, oder man schliesst einen herkömmlichen Schlauch bzw. die Bewässerungsanlage an den hauseigenen Wasseranschluss an. Letzteres ist deutlich kostspieliger, sodass sich die Investition in ein Bewässerungssystem mit zum Beispiel einer Pumpe lohnen kann. Hinsichtlich des Equipments zur Wasserverteilung gibt es zahlreiche Optionen: Sprinkler, Schläuche, Spritzen, Pumpen und Bewässerungsautomaten (Informationen dazu weiter unten). Zur Aufbewahrung, etwa für das Schlauchsystem, gibt es passende Schlauchwagen bzw. -boxen.

 

Regelmässigkeit:

Bei der Gartenbewässerung lautet das Credo: Regelmässiges Wässern ist Trumpf! Dabei sollten Pflanzen und Beete reichlich gegossen werden, sodass das Wasser tief in den Boden sickern kann und so bis zu den Wurzeln gelangt. Auf jeden Fall vermeiden sollte man es, den Garten jeden Tag zu wässern. Das ist nicht nur teuer und energieintensiv, sondern auch gar nicht nötig. Wie oft der Garten gegossen werden sollte, hängt auch von der Bodenbeschaffenheit ab. Als Faustregel kann man sich merken: Sandböden circa alle 4 Tage wässern, Lehmböden 1-mal pro Woche.

Bedürfnisse von Pflanzen und Böden beachten:

Sehr kaltes Wasser sollte man vermeiden. Kaltes Leitungswasser bedeutet für die meisten Pflanzen Stress. Besser ist es, Wasser aus einer Regentonne zu verwenden und mittels einer druckerzeugenden Pumpe verteilen. Leitungswasser kann man natürlich auch zur Gartenbewässerung verwenden, wenngleich es gegenüber der Gartenbewässerung mit Grundwasser bzw. Regenwasser einige Nachteile mit sich bringt: Das Wasser ist viel kälter, was für Pflanzen und Blumen Stress bedeutet. Ausserdem sollte man wissen, wie es um die lokale Wasserqualität steht. Kalkhaltiges Wasser schadet den Pflanzen. Eine pauschale Bewässerungsvorgabe ist schwierig, da der Wasserbedarf von Pflanzen unterschiedlich ist. Beetpflanzen haben einen geringeren Wasserbedarf als Kübelpflanzen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Wasser eine Pflanze benötigt, reicht oftmals schon der Blick auf ihre Blätter: Viele dünne und weiche Blätter deuten auf einen hohen Wasserbedarf hin. Pflanzen mit dicken bzw. harten oder behaarten Blättern benötigen weniger Wasser. Der grösste Wasserverbraucher im Garten ist der Rasen. Besonders bei sandigen Böden sollte man den Rasen 3- bis 4-mal in der Woche sprengen. Lehmböden hingegen speichern mehr Feuchtigkeit, sodass es genügt, den Garten 1-mal pro Woche ausgiebig zu bewässern. 

 

Wenn der Winter naht:

Das eigene Gartenbewässerungssystem zu entwässern, ist bei Gartenliebhabern jedes Jahr ein Thema, wenn es darum geht, den Garten winterfest zu machen. Um Teich und Brunnen zu entwässern, eignen sich unsere Tauchpumpen (zum Beispiel Schmutzwasserpumpen für den Teich und flachsaugende Klarwasser-Tauchpumpen für den Pool).

Blumen bewässern mit Kärcher-Tipps

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