„Die Sanierung des Doms ist für uns eine der zentralen Aufgaben der nächsten Jahre und ein riesiges Projekt – dass wir die Firma Kärcher mit ihrer Erfahrung aus vielen restauratorischen Reinigungsprojekten als Unterstützer gewinnen konnten, ist natürlich eine grossartige Hilfe“, sagte Michael Kösling, Geschäftsführender Domprediger zu der Kooperation. Kärcher entfernte Ablagerungen und Verkrustungen aus Russ, Gummiabrieb und Staub, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte auf dem Sandstein abgelagert hatten. Dabei kam das sogenannte Niederdruck-Partikelstrahlverfahren zum Einsatz: Aus einem Abstand von 10 bis 20 cm und mit einem Oberflächendruck von 0,5 bis 1 bar trugen die Spezialisten, ausgestattet mit Atemschutzmasken und Schutzanzügen, die Schmutzschichten mit einem Aluminiumsilikat-Strahlmittel ab.
Diese Methode wurde vorab vom Landesdenkmalamt festgelegt und bei Voruntersuchungen bestätigt. „Das hier angewendete Verfahren ist zwar sehr aufwendig und zeitintensiv, zugleich ist es aber auch sehr wirksam und substanzschonend. Mit der restauratorischen Fassadenreinigung des Südturms können wir unseren Teil dazu beitragen, dass ein wichtiges historisches Erbe in Berlin nachhaltig geschützt und erhalten bleibt“, erklärt Kärcher-Projektleiter Nick Heyden, der die Arbeiten vor Ort koordiniert, das Engagement.