Spuren von Millionen Füssen
Der Sandstein- und Mosaikboden im Dom stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Bis zu sechs Millionen Besucher im Jahr hinterlassen seitdem ihre Spuren auf ihm und tragen den Schmutz der Strasse in das historische Bauwerk. Entsprechend hat das Aussehen gelitten: Der Sandstein ist von einem tiefgrauen Schleier bedeckt, die Mosaike haben unter mehreren Schichten an Wachs- und Pflegemitteln ihre Brillianz und Strahlkraft verloren.
Gemeinsam mit den Steinrestauratoren der Dombauhütte hat Kärcher ein Konzept zur Grund- und Unterhaltsreinigung der Böden entwickelt. Die Umsetzung wurde im März 2021 gestartet. Seitdem kommt mit jedem weiteren Reinigungsabschnitt ein weiteres Stück des hellen Oberkirchner Sandsteins unter der Schicht aus Schmutz, Kalk und Pflegemitteln zum Vorschein. Die Unterhaltsreinigung mit Scheuersaugmaschinen stellt sicher, dass der neue alte Glanz des Bodens möglichst lange erhalten bleibt.















