Herr Fang, vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit in Ihrem Land?
Die chinesische Wirtschaft ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Dabei wurden die Umwelt und die endlichen Ressourcen stark in Mitleidenschaft gezogen. In den letzten Jahren jedoch erkennt China als Ganzes zunehmend die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Zahl der grünen Initiativen – sowohl von Unternehmen als auch von der Öffentlichkeit – hat stark zugenommen. Meiner Meinung nach ist Kärcher China in diesen Fragen bereits recht gut unterwegs.
Haben Sie Beispiele für die Massnahmen, die Sie zur Steigerung der Nachhaltigkeit bei Kärcher China ergreifen?
In China haben Dienstleister und Lieferanten oft noch keinen direkten Bezug zu Nachhaltigkeit und Umwelt. Deshalb achten wir besonders darauf, sowohl neue als auch langjährige Lieferanten in den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt zu schulen. Wenn die Umstände stimmen, es also beispielsweise die Entfernung zulässt, halten wir Workshops vor Ort ab und bieten interessierten Kollegen aus anderen Abteilungen interne Schulungen in unserem Werk an. Darüber hinaus überprüfen wir anhand der globalen Kärcher Einkaufsrichtlinien vor einer Vertragsunterzeichnung stets das Stoffmanagement. Auch im weiteren Verlauf überprüfen wir regelmässig die Arbeit der Lieferanten.
Wo liegt derzeit der Schwerpunkt bei Kärcher China?
Für uns ist Prävention besonders wichtig: Wir achten auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz schon bei der Produktion und den Lieferketten. Hinsichtlich der relevanten Standards folgen wir den zentralen Vorgaben der Kärcher Gruppe und sind damit anderen Unternehmen in China oftmals voraus. So sind wir beim Thema Digitalisierung in unseren Büros schon sehr weit vorangeschritten und haben beispielsweise den Papierverbrauch extrem reduziert. Ausserdem schulen wir unsere Mitarbeiter zu Themen wie Ressourcenschonung. Ich persönlich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, die enorm motiviert sind, diese Themen voranzutreiben.





