Wie das Kunstwerk entstand
Das Kunstwerk am Staudamm von Vouglans ist bereits das fünfte gemeinsame Projekt von Klaus Dauven und Kärcher, zugleich ist es auch das bislang grösste Reverse Graffiti.
Um die Zeichnung auf den Staudamm zu bringen, seilten sich Industriekletterer von der Krone ab und brachten über 2'500 Klebepunkte aus einer biologischen Knetmasse auf der verschmutzten Oberfläche an. Unterstützt wurden sie von Vermessungstechnikern, die vom Boden aus die entsprechenden Stellen an der Wand mithilfe von Lasertechnik markierten. Nachdem alle Klebepunkte angebracht waren, arbeiteten die Kletterer mit Hochdruckreinigern nach dem Prinzip „Malen nach Zahlen“ das Motiv aus dem Schmutz, bestehend aus Moos, Flechten und Pilzbewuchs, heraus. Bei den Arbeiten wurde besonderer Wert auf ein nachhaltiges Vorgehen gelegt: Das Wasser für die Hochdruckreiniger wurde direkt aus dem Stausee entnommen und der Strom kam vom Wasserkraftwerk des Staudamms. Ausserdem kamen keinerlei Reinigungsmittel zum Einsatz. Die Erstellung der Zeichnung dauerte insgesamt vier Wochen. Vier Kaltwasser-Hochdruckreiniger, sechs Industriekletterer, mehrere Kärcher Mitarbeiter und der Künstler selbst waren im Einsatz.



















