Grünfilteranlagen für die Welt

Felipe Valderrama ist ein vielbeschäftigter Mann. Der Kolumbianer arbeitet für die Nichtregierungsorganisation Fundación Humedales, die es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, für sauberes Wasser in abgelegenen Gebieten Kolumbiens zu sorgen. Und er ist derjenige, der das möglich macht.

Valderrama unterstützt als Projektmanager beim Bau sogenannter Grünfilteranlagen. Diese säubern selbstständig mithilfe bestimmter Wasserpflanzen die Abwässer kleiner Gemeinden. So fliessen Abwässer nicht mehr ungeklärt in das Grundwasser, in Flüsse oder Lagunen. Wie typische Kläranlagen sehen die langen Kanäle der Anlagen nicht aus. Sie erinnern eher an grosse Pflanzbeete. Das Wasser fliesst unter dem schwimmenden Grün hindurch. Dabei werden Schadstoffe und Krankheitserreger von den Wurzelballen und Bakterien reduziert. Dank diesem Prinzip sind Grünfilteranlagen wirtschaftlich und nahezu wartungsfrei. Auch chemische Zusätze sind nicht notwendig. Das macht sie zu einer umsetzbaren und praktischen Lösung zur Wasseraufbereitung in Schwellenländern.

Grünfilter Funktion

Wie funktioniert eine Grünfilteranlage?

  1. Kleine Gemeinden leiten ihre Abwässer in die Grünfilteranlage.
  2. Das Abwasser erreicht die Vorbehandlung. Zunächst werden grobe Teile herausgefiltert und die Fliessgeschwindigkeit verringert.
  3. Öle und Fette werden in der ersten Stufe abgeschieden.
  4. Das Wasser gelangt nun in die mit Wasserhyazinten gefüllten Wasserbehälter.
  5. In den seichten und schmalen Kanälen umfließt das Wasser das Wurzelwerk der Pflanzen und wird durch die Bakterien und Pflanzen gereinigt.
  6. Aus einem Revisionsbehälter können Wasserproben entnommen werden, um die Qualität zu prüfen.
  7. Das Wasser fliesst wieder zurück in Flüsse, Lagunen oder Wasserspeicher

 

Global Nature Fund

Global Nature Fund

Der Global Nature Fund ist eine internationale Stiftung für Umwelt und Natur. Ein zentrales Projekt der Stiftung ist das im Jahr 1998 gegründete internationale Seennetzwerk "Living Lakes - Lebendige Seen", das sich für den weltweiten Schutz von Seen und Feuchtgebieten einsetzt. 2013 gründeten die Stiftung und Kärcher gemeinsam die Initiative "Sauberes Wasser für die Welt" zur Unterstützung des Umweltschutzprojektes "Living Lakes".

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Kärcher-Nachhaltigkeitsbericht

Kärcher unterstützt zahlreiche Initiativen auf der ganzen Welt. Ziel ist es, die Welt für möglichst viele Menschen lebenswerter machen. Für den Reinigungsgerätehersteller heißt das in erster Linie, zu einer sauberen Umwelt beizutragen. Durch die sparsame Verwendung von Ressourcen wie Rohstoffe, Energie und Wasser, aber auch durch anspruchsvolle Reinigungsprojekte am Kulturerbe der Menschheit. Zu einer lebenswerten Gesellschaft gehört für das Unternehmen aber auch Hilfe für Menschen, die in Not geraten sind – durch Naturkatastrophen oder durch persönliche Tragödien. Mehr zum Engagement von Kärcher gibt es im Nachhaltigkeitsbericht.

 

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