Begeistert auf dem Center-Court

Die Swiss Indoors Basel sind das drittgrösste Hallen-Tennisturnier der Welt. Auf dem legendären Center-Court der St. Jakobshalle glänzen die Spitzensportler mit Weltklasseleistung. Schlag auf Schlag geht es auch im Team Platzbetreuung zu, das die Spielfelder blitzblank hält und damit für Sicherheit und Fairness bei den Matches sorgt.

Vogelperspektive auf den Center-Court: Mehrmals täglich wird der legendäre Center-Court gereinigt, immer in Absprache mit dem Schiedsrichter oder dem ATP-Supervisor.
Bild von Person auf Aufsteh-Scheuersaugmaschine: Schnell über den Center-Court flitzen, um die feinen Filzfasern zu beseitigen, die sich von den Tennisbällen lösen.

Besonders die Aufsteh-Scheuersaugmaschinen haben es dem Team angetan. Man stellt sich einfach auf das Gerät und fährt über den Platz. „Das geht megaschnell“, sagt Anna Di Maio. Und das ist gut so. Oft bleibt nicht viel Zeit in einer Pause vor dem nächsten Match. Nie weiss man, wie lange eine Begegnung dauert. Gereinigt wird immer in Absprache mit dem Schiedsrichter oder dem ATP-Supervisor.

Die Court Assistants freuen sich, dass die Geräte bestens die feinen Filzfasern aufnehmen, die sich von den Tennisbällen lösen. Wenn ein Filzball ständig über den Platz geschlagen wird, legt sich eine Art rutschiger Fusselfilm auf den Boden. „Die Spieler schätzen es, wenn die Plätze picobello sind“, erklärt Anna Di Maio. „Durch die Reinigung wird nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für Sicherheit und Fairness im Spiel gesorgt.“

Porträtfoto einer lächelnden Anna Di Maio: Anna Di Maio hat sich ihren Traum erfüllt und ist seit 20 Jahren für die Betreuung des legendären Center-Courts zuständig.

Bei Anna Di Maio fing die Begeisterung fürs Tennis an, als sie noch zur Schule ging. Schon damals hatten Jugendliche gratis Zugang zu den Spielen, zumindest bis 18 Uhr. Da waren es Yannick Noah und Ivan Lendl, die die Halle so fesselten, dass die junge Tennisinteressierte keinen Turniernachmittag mehr auslassen wollte. Sie ergatterte ein Autogramm von Björn Borg und träumte davon, irgendwann auf dem Center-Court zu stehen.

Viele Jahre und grosse Namen später ist es Roger Federer, der bei der letzten Austragung vor der Coronapause für Begeisterungsstürme sorgte. Der Ausnahmespieler, selbst ein gebürtiger „Baselbieter“ und ehemaliger Balljunge, holte sich seinen 10. Turniersieg – ein Rekord in der Geschichte der Swiss Indoors Basel. Das war 2019. Jetzt hat sich der Schweizer Tennisstar vom Profisport verabschiedet und fehlte 2022 auf der Liste der Favoriten. Auf der standen dafür mit Carlos Alcaraz und Casper Ruud erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder der ATP-Weltranglistenerste und -zweite.

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