Ganz schön verstaubt
Wer kennt das nicht? Das Haus erstrahlt frisch geputzt vom Dachboden bis zum Keller, nach dem Stosslüften bleiben Fenster und Türen geschlossen — trotzdem setzt sich schon wenig später wieder eine hauchfeine Staubschicht auf Möbeln, Zimmerpflanzen und dem Fussboden ab. Leider helfen wischen, kehren oder saugen oft nur vorübergehend, denn wo Menschen leben, wird zwangsläufig Staub aufgewirbelt. Doch wo kommt Staub eigentlich her und woraus setzt er sich zusammen?
Der Zoom durch das Elektronenmikroskop verrät: Staub ist eine "bunte Mischung" aus unterschiedlich grossen Teilchen, die sich miteinander vermengen und verbinden. Von abgestorbenen Hautschüppchen und Teppichfasern über Pollen und Haustierhaaren bis hin zu Feinstaub, ist alles dabei — ein "gefundenes Fressen" für ungebetene Gäste wie Staubläuse, Hausstaubmilben, Bakterien und Schimmelpilzsporen. Je nach Partikelgrösse und Gewicht, wird der Staub von der zirkulierenden Luft in jeden Winkel getragen oder wabert permanent umher, ohne sich abzusetzen.
Die Zusammensetzung des Hausstaubes unterscheidet sich je nach Zimmer, Lage des Wohnhauses sowie Anzahl und Lebensweise der Bewohner. Einen Grossteil der Verunreinigung tragen wir mit den Schuhen in unsere Räume. Deshalb lohnen sich Gitterroste, Kokos- und Textilmatten oder Gummiprofile als "Schmutzfangzonen". Vor den Eingängen platziert, fangen sie einen Grossteil des Schmutzes ab, der sonst im Flur oder in anderen Wohnräumen landen würde. Durchs Lüften gelangen zusätzlich Russ, Pilzsporen oder Blütenstaub ins Haus.






