Ein Künstler mit einer besonderen Verbindung zu Frankreich
Kleine schwarze Punkte hangeln sich geschickt an der gigantischen Betonwand hin und her. Dahinter schimmert, eingerahmt von Bergen, ein türkisfarbener See. Am Fusse der 103 Meter hohen Staumauer erstreckt sich das sattgrüne Tal. Für den Künstler Klaus Dauven erfüllt sich in diesen Tagen hier, am Barrage de Vouglans, ein lang gehegter Traum.
Zu Frankreich hat der gebürtige Dürener eine besondere Beziehung. Das Land bereiste er als Lehrer viele Male mit seinen Schülern. In der französischen Sprache und Kultur ist er zu Hause und jetzt kann er endlich auch sein künstlerisches Talent in seinem Herzensland zeigen – und das im XXL-Format. Denn inmitten der atemberaubenden Gebirgsregion des Jura entsteht in wochenlanger harter Arbeit ein monumentales Werk, ein Projekt der Superlative. Im Zusammenspiel mit der Natur, der Umgebung und der Witterung. „Gerade mussten wir einen Tag pausieren, denn es hat aus Eimern geschüttet. Unmöglich, dass sich die Männer dann in die Tiefe abseilen“, berichtet Klaus Dauven. Und tatsächlich: Beim Näherkommen nehmen die schwarzen Punkte Gestalt an, und nun sind auch die roten und weissen Seile erkennbar, an denen die zwei Kletterer in schwindelerregender Höhe hängen.








