Als regelmäßige Reinigungsmaßnahme vor jedem Gebrauch empfiehlt sich, den Grill 15 Minuten auf hoher Stufe aufzuheizen und den Rost anschließend mit einer Grillreinigungsbürste zu reinigen. So lassen sich noch hinterbliebene Essensrückstände und Flugrost problemlos entfernen. Zudem werden Bakterien abgetötet. Bevor Grillgut aufgelegt wird, den Rost mit etwas Antihaft-Spray einsprühen ‒ so wird verhindert, dass die Lebensmittel darauf haften und hartnäckige Verkrustungen zurückbleiben.
Um Fettverschmutzungen und Verkrustungen möglichst gering zu halten, gibt es auch während des Grillens ein paar Tricks: Mit Marinade und anderen Soßen am Grillgut sollte man sparsam umgehen, so kann man dafür sorgen, dass nicht allzu viel herunter tropft und der gröbste Schmutz gar nicht erst entsteht. Dank feuerbeständiger Abtropfschalen lassen sich Fett und andere Flüssigkeiten auffangen, wodurch verhindert wird, dass sie auf den Rost, den Grillboden oder in enge Zwischenräume gelangen. Grobe Verschmutzungen lassen sich durch sogenanntes indirektes Grillen insbesondere bei Holzkohlegrills vermeiden. Dazu wird auf der untere Ebene in der Mitte eine Alu-Abtropfschale platziert, links und rechts daneben wird die Holzkohle aufgeschüttet. Bratensaft und Fett können jetzt kontrolliert aufgefangen werden.
Auch nach dem Gebrauch kann man den Grill noch einmal ausbrennen, also auf hoher Stufe ‒ am besten mit geschlossenem Deckel ‒ aufheizen, damit die meisten Rückstände im Inneren des Geräts verglühen. Mit einer Drahtbürste, die je nach Bauart des Grillrosts ein-, zwei- oder dreiseitig sein sollte, können erneut die Zwischenräume gereinigt werden. Die Abtropfschalen nach Gebrauch leeren oder in der Recycling-Tonne entsorgen.