In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit kann sich leicht Schimmel bilden, der sich auf der rauen, porösen Oberfläche von Fugen besonders wohl fühlt. Das ist nicht nur optisch unansehnlich, sondern kann für Allergiker und Menschen mit schwachem Immunsystem auch gesundheitliche Folgen haben. Um den Schimmel zu entfernen, können alkoholhaltige Reinigungsmittel oder Reinigungsalkohol (Isopropylalkohol) eingesetzt werden. Die Alkohollösung wird dazu mit einer Bürste oder einem Tuch in die Fugen eingearbeitet und verdunstet anschließend. Optisch lassen sich die Flecken mit dieser Methode meist nicht entfernen, da der Alkohol keine Bleichmittel enthält. Möchte man die Fuge wieder schön sauber bekommen, hat sich Wasserstoffperoxid als Hausmittel bewährt. Eine 3-prozentige Lösung genügt, um Schimmelpilze effektiv zu bekämpfen. Um die Einwirkzeit zu verlängern, kann ein getränktes Stück Küchenrolle auf die Fuge gelegt werden. Nach einer halben Stunde muss die Lösung mit ausreichend Wasser abgespült werden.
Ist der Schimmel bereits tief in die Fuge eingedrungen, hilft es nur noch, das Material auszutauschen. Um das zu verhindern, sollte der Schimmelbildung aktiv vorgebeugt werden. Dabei hilft vor allem regelmäßiges Lüften, falls es keine Fenster gibt, kann eine Abluftanlage Abhilfe schaffen. Außerdem empfiehlt es sich, alle nassen Flächen nach dem Duschen abzuziehen, um die Feuchtigkeit schnell abzutransportieren.