Bedürfnisse von Pflanzen und Böden beachten:
Sehr kaltes Wasser sollte man vermeiden. Kaltes Leitungswasser bedeutet für die meisten Pflanzen Stress. Besser ist es, Wasser aus einer Regentonne zu verwenden und mittels einer druckerzeugenden Pumpe verteilen. Leitungswasser kann man natürlich auch zur Gartenbewässerung verwenden, wenngleich es gegenüber der Gartenbewässerung mit Grundwasser bzw. Regenwasser einige Nachteile mit sich bringt: Das Wasser ist viel kälter, was für Pflanzen und Blumen Stress bedeutet. Außerdem sollte man wissen, wie es um die lokale Wasserqualität steht. Kalkhaltiges Wasser schadet den Pflanzen. Eine pauschale Bewässerungsvorgabe ist schwierig, da der Wasserbedarf von Pflanzen unterschiedlich ist. Beetpflanzen haben einen geringeren Wasserbedarf als Kübelpflanzen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Wasser eine Pflanze benötigt, reicht oftmals schon der Blick auf ihre Blätter: Viele dünne und weiche Blätter deuten auf einen hohen Wasserbedarf hin. Pflanzen mit dicken bzw. harten oder behaarten Blättern benötigen weniger Wasser. Der größte Wasserverbraucher im Garten ist der Rasen. Besonders bei sandigen Böden sollte man den Rasen 3- bis 4-mal in der Woche sprengen. Lehmböden hingegen speichern mehr Feuchtigkeit, sodass es genügt, den Garten 1-mal pro Woche ausgiebig zu bewässern.
Wenn der Winter naht:
Das eigene Gartenbewässerungssystem zu entwässern, ist bei Gartenliebhabern jedes Jahr ein Thema, wenn es darum geht, den Garten winterfest zu machen. Um Teich und Brunnen zu entwässern, eignen sich zum Beispiel Schmutzwasserpumpen, für den Pool können flachsaugende Klarwasser-Tauchpumpen eingesetzt werden.