Neben den kleinen Fischerbooten und klassischen Fangschiffen gewinnen die großen Hochseefischereischiffe, auch Fang- und Verarbeitungsschiffe oder Fabrikschiffe genannt, zunehmend an Bedeutung. Sie führen eine komplette Ausrüstung an Bord für die unmittelbare und endverbrauchergerechte Verarbeitung des Fangs auf hoher See mit sich – also um die Fische zu zerlegen, auszunehmen und zu filetieren, zu verpacken und direkt tiefzugefrieren.
Auf diesen Schiffen bedarf es am Ende eines jeden Tages einer umfassenden Reinigung, da hier vor allem durch das gleichzeitige Verarbeiten des Fangs die Gefahr eines zusätzlichen Eintrags an Keimen und Verunreinigungen besteht. Aufgrund der Größe der Schiffe und der hohen Hygieneanforderungen bieten sich stationäre Hochdruckreiniger an: Sie können mit Kalt- oder Heißwasser betrieben werden. Ein weiterer Vorteil: Die Geräte sind durch individuelle Konfiguration und vielfältiges Zubehör auf die Bedürfnisse des Anwenders anpassbar. Werden an unterschiedlichen Stellen auf den Schiffen Geräte zur Reinigung benötigt, empfiehlt sich die Installation mehrerer fester Entnahmestellen. Über ein Rohrleitungssystem und mithilfe einer zentralen Versorgungseinheit können die stationären Geräte dann an verschiedenen Orten von mehreren Anwendern gleichzeitig betrieben werden. Ein weiterer Pluspunkt der stationären Hochdruckreiniger: Die Ausrüstung, wie Pistolen, Schaumdüsen & Co., verleibt stets in dem hygienesensiblen Bereich. Das heißt, gegenüber mobilen Geräten entfällt die Gefahr der Kontamination beispielsweise über schmutzige Räder oder Schläuche. Dadurch wird Zeit gespart, denn aufwendiges Reinigen des mobilen Equipments entfällt ebenso wie das Risiko, Keime auf diesem Wege einzubringen. Die zentrale Versorgungseinheit selbst ist außerhalb des sensiblen Bereichs installiert und versorgt den Einsatzort über Rohrleitungen mit Hochdruck. So können auch Service- oder Wartungsarbeiten ohne Betreten der Räume, in denen die Fischverarbeitung stattfindet, durchgeführt werden.