Trockeneisstrahlen in Kfz-Werkstätten | Kärcher

Trockeneisstrahlen in Kfz-Werkstätten

Trockeneisstrahlen ist ein effektives Partikelstrahlverfahren, um hartnäckige Schmutzbeläge von unterschiedlichen Trägermaterialien zu entfernen. Vor allem auf komplexen und empfindlichen Oberflächen hat sich die Trockeneisreinigung auch in Kfz-Werkstätten oder Aufbereitungsbetrieben bewährt – von der Polsterreinigung im Auto über die Reinigung von Motorräumen bis hin zu restauratorischen Arbeiten an Oldtimern. Der Vorteil dieser Technik liegt vor allem in der rückstandslosen Reinigung: kein Abwasser, keine Chemie und keine Strahlmittelreste.

Reinigung in Werkstätten

Motorraum, Karosserie oder Innenraum: Trockeneis für die Reinigung empfindlicher Oberflächen

Trockeneisstrahlen im Motorraum und an der Karosserie:

Reinigung von Metallteilen mit Kärcher Trockeneisstrahlgerät

Metallteile

Motor, Fahrwerk, Felgen, Dichtflächen, Gewinde, Werkzeuge, Hebebühnen

Reinigung von Gummiteilen mit Kärcher Trockeneisstrahlgerät

Gummiteile

Schläuche, Griffe, Dichtungen, Auspuffhalter

Reinigung elektronischer Komponenten mit Kärcher Trockeneisstrahlgerät

Elektronische Komponenten

Trockeneisreinigung im Fahrzeuginnenraum:

Trockeneisreinigung im Fahrzeuginnenraum mit Kärcher Trockeneisstrahlgerät
Reinigung von Autositzen mit Trockeneis

Textilien und Kunststoffe im und am Fahrzeug: Sitze, Fußmatten, Dachhimmel, Armlehnen, Lüftungsschlitze, Armaturenbretter, Pedale

Das Trockeneisstrahlen ist ein Partikelstrahlverfahren, bei dem CO2-Granulat als Strahlmittel verwendet wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Strahlmedien, die ihren festen Aggregatzustand während des gesamten Arbeitsprozesses nicht ändern, sublimiert das gefrorene CO2 sofort nach dem Aufprall auf die Oberfläche in CO2-Gas. Daher verbleiben keinerlei Strahlmittelrückstände. Das eröffnet ein breites Anwendungsspektrum für diese Technik.

Trockeneisstrahlen Verfahren

Herstellung Trockeneis-Pellets

Die verwendeten Trockeneispellets müssen frisch sein, da sonst die Reinigungsleistung geringer wird und die Pellets zu Gas sublimieren. Selbst in geeigneten Kühlboxen sind sie nur wenige Tage lagerbar.

Bislang werden Trockeneispellets in großen Hydraulikpressen, sogenannten Pelletizern, hergestellt und auf Bestellung geliefert. Dies ist meist umständlich und speziell bei kleineren Mengen teuer. Aus diesem Grund wird häufig auf Trockeneisstrahlen als Reinigungstechnik verzichtet, obwohl es sehr effizientes Arbeiten ermöglicht.

Es gibt jedoch bereits ein Gerät für den Einsatz in Werkstätten am Markt, das selbst Trockeneis erzeugt – und zwar genau dann, wenn die Reinigung erfolgt, und nur in der benötigten Menge. An Logistik werden lediglich zwei Dinge benötigt: flüssiges CO2 als Ausgangsmaterial, das verlustfrei in Flaschen eingelagert werden kann, sowie ein Druckluftnetz oder ein kompakter Kompressor.

Herstellung Trockeneis

Verfahren und Wirkung von Trockeneisstrahlen

1. Die Trockeneispellets – also festes CO2 mit einer Temperatur von −79 °C – prallen mit einer hohen Geschwindigkeit von 150 m/s auf die Oberfläche auf. Vergleichbar mit allen anderen Strahlverfahren geben die beschleunig-ten Partikel ihre kinetische Energie beim Aufprall ab. Ihre Mohs'sche Härte entspricht in etwa der von Gips.

2. Wenn die −79 °C kalten, mikrofeinen Eispellets auf die Verschmutzung bzw. auf die zu entfernende Schicht treffen, bewirken die Temperaturdiffe-renz/abrupte Abkühlung und die kinetische Energie, dass der Schmutz brüchig und spröde wird, aufbricht und sich so später leicht entfernen lässt.

3. Sublimation: Nachfolgende Partikel dringen in die Risse von Schmutz-krusten und Farbaufträgen ein und sublimieren dort vom festen Aggre-gatzustand in den gasförmigen. Dies ist mit einer 400-fachen Volumenver-größerung verbunden, der Schmutz wird im mikroskopischen Bereich ab-gesprengt.

FAQ: