Nicht zuletzt sollte man sich bei der Autopflege dem Lack widmen: Oberflächliche Kratzer und sogenannte Hologramme sind ärgerlich und fallen im Sonnenschein besonders bei dunklen Lackfarben auf. Die feinen Linien entstehen häufig während der Reinigung, wenn mit Bürsten oder Schwämmen kleine Schmutzpartikel auf der Karosserie verrieben werden. Mit einer Wachspolitur lassen sie sich problemlos entfernen. Durch die Politur wird der Lack gereinigt und gleichzeitig aufpoliert. Das beste Ergebnis erzielt man, indem das Mittel mit einem weichen Tuch oder einem Stück Watte in kreisenden Bewegungen aufgetragen und nach einer kurzen Trocknungsphase mit einem sauberen Tuch leicht nachpoliert wird. Der Lack erstrahlt danach nicht nur in neuem Glanz, das Mittel konserviert ihn gleichzeitig und schützt vor Witterungseinflüssen, UV-Licht, Straßenschmutz und Salz.
Tiefere Kratzer, die sich nicht mehr mit einer Wachspolitur entfernen lassen, können mit einem Lackstift in der Wagenfarbe ausgebessert und mit Klarlack versiegelt werden. In der Regel lässt sich jede Lackfarbe und -ausführung, also Metallic-, Uni- oder Mattlack, beim Fahrzeughersteller bestellen. Größere Schäden an der Karosserie sollte man jedoch immer durch professionelle Hände reparieren lassen, zum Beispiel in Werkstätten, die Smart Repair anbieten ‒ also Reparaturmethoden, mit denen Kleinschäden an Fahrzeugen beseitigt werden können. Die lackschonenden Ausbeultechniken oder punktuellen Reparaturlackierungen sind in der Regel günstiger und schneller erfolgt als herkömmliche Reparaturen, bei denen ganze Teile ausgetauscht werden. Damit lässt sich das Fahrzeug wieder aufwerten, was sich unter anderem auch vor dem Fahrzeugverkauf oder der Rückgabe eines Leasingwagens lohnt.