Einfach mal machen? Das sollte bei der Reinigung nie die Maßgabe sein und kann sich schnell rächen. Insbesondere im Falle eines Kühlhauses kann eine unzureichende Reinigung schwerwiegende negative Folgen mit sich bringen. Ein professionelles und systematisches Vorgehen, das den gegebenen Materialien, den geltenden Hygieneanforderungen und insbesondere den niedrigen Temperaturen Rechnung trägt und die Verwendung von geeigneten Reinigungsmitteln und Geräten beinhaltet, ist darum von sehr großer Bedeutung. Nicht selten werden in Kühlhäusern Produkte oder Rohstoffe aufbewahrt, die keine Fehler verzeihen. Bei einem Kühlhaus ist eine umsichtige und planvolle Reinigung darum eine Investition in Qualität – und damit eine Investition, die sich immer lohnt. Zunächst muss beachtet werden, dass Kühlhaus nicht gleich Kühlhaus ist. Insbesondere ist von Bedeutung, welche Produkte gelagert werden und wie. Handelt es sich um Verpacktes oder um offene Produkte, eventuell sogar um offene Lebensmittel? Diese Gegebenheiten müssen beim Reinigungsvorgehen unbedingt berücksichtigt werden. So ist etwa beim Umgang mit Lebensmitteln den HACCP-Regeln (international verbindliches Qualitätsmanagementsystem für Lebensmittel) Rechnung zu tragen.
Auch wenn eine Reinigung bei sehr niedrigen Temperaturen durchaus möglich ist, kann es sinnvoll sein, das Kühlhaus im ausgeschalteten Betrieb zu reinigen, insbesondere wenn es sich um eine Grundreinigung handelt. Die beiden Optionen – und ihre Vor- und Nachteile – sollen im Folgenden genauer betrachtet werden.















































