Autonom ist autonom, möchte man meinen, aber ein Blick in die Automobilindustrie zeigt, dass das nicht korrekt ist. Die 5 Level des autonomen Fahrens unterscheiden assistiertes, teilautomatisiertes, hochautomatisiertes, vollautomatisiertes und autonomes Fahren – wobei der Interaktionsbedarf mit dem Menschen stetig abnimmt.
Ganz so komplex ist es bei Reinigungsrobotern nicht, und doch geht es auch in diesem Bereich darum, die Notwendigkeit menschlichen Eingreifens möglichst zu reduzieren. So sind inzwischen Maschinen verfügbar, die eine Dockingstation selbstständig ansteuern können. Dort werden sie, ohne dass ein Anwender etwas tun muss, automatisch geladen und mit benötigten Ressourcen befüllt.
Auch können Scheuersaugroboter inzwischen flächendeckend bis an den Rand reinigen, sodass manuelles Nacharbeiten überflüssig wird. Maschinen mit entsprechender Software und Sensorik sowie der Fähigkeit, selbstständig Rückwärtsfahrten durchzuführen, können sich durch Freifahrmanöver sogar aus Sackgassen befreien. Über das Reporting eines jedes Einsatzes ist zudem klar nachvollziehbar, wo bereits gereinigt wurde und wo nicht.