Treppenreinigung | Kärcher

Wissenswertes rund um Treppenreinigung

Treppen können wahre Designelemente sein, aus kugelgestrahltem Stahl oder wertvollem Holz. Sie können zentrale Fluchtwege sein oder lediglich verwahrloste Zubringer zwischen den Stockwerken. In jedem Fall werden Reinigungsjobs auf einer Treppe zur Herausforderung, denn die Platzverhältnisse machen das Arbeiten mühevoll. Warum Sauberkeit trotzdem wichtig ist, was es mit Blick auf verschiedene Bodenbeläge zu beachten gilt und wie die häufigsten Anwenderfehler aussehen – ein Überblick.

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Treppenreinigung mit Akku-Rückensauger
Manuelle Treppenreinigung
Feinsteinzeugfliesen mit Kärcher Equipment reinigen

Natursteinböden reinigen

Natursteine mit gleicher oder ähnlicher Optik können sehr unterschiedliche technische Eigenschaften haben, inbesondere im Hinblick auf Empfindlichkeit gegenüber Alkalien oder Säuren, Festigkeit und Wasseraufnahme. Daraus ergibt sich, welcher Stein für welchen Einsatzzweck geeignet ist und wie er gepflegt werden muss, um sein Aussehen für lange Zeit zu bewahren. Es gilt also, vor der Reinigung die Eigenschaften des Steins anhand seiner mineralischen Zusammensetzung und seiner Oberflächenbearbeitung genau zu kennen und über die Nutzung im Bilde zu sein.

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Feinsteinzeugfliesen mit Kärcher Equipment reinigen

Feinsteinzeugfliesen reinigen

Feinsteinzeugfliesen sind ein attraktiver, sehr beliebter Bodenbelag, der sich durch Robustheit, hohe Trittsicherheit und ein sehr niedriges Feuchtigkeitsaufnahmevermögen auszeichnet. Heute ist Feinsteinzeug als modernes und zugleich sicheres Gestaltungsmittel im Bodenbelagsbereich nicht mehr wegzudenken.

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Feinsteinzeugfliesen mit Kärcher Equipment reinigen

Keramikfliesen reinigen

Keramikfliesen reinigen und pflegen – wie geht das? Sie werden bei einer Hitze von 1.000 bis 1.400 °C aus anorganischen Inhaltsstoffen gebrannt. Weit verbreitet sind heute Terrakotta, Klinker, Feinsteinzeug, Steingut und Steinzeug. Obwohl es viele verschiedene Varianten gibt, sind die Reinigungsschritte immer ähnlich. Pflege brauchen nur die wenigsten Fliesentypen.

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Die Wirkung der Zeit: verschiedene Schäden, verschiedene Reinigungstechniken

Schmutz und Publikumsverkehr hinterlassen ihre Spuren auf jeglicher Art von Bodenbelag. Je nach Untergrund sind verschiedene Reinigungstechniken sinnvoll, um den Boden zu pflegen und möglichst lange Freude daran zu haben. Handelt es sich um Holztreppen, so sind diese vor allem durch den Abrieb von Schmutz- und Sandpartikeln gefährdet. Die winzig kleinen Körner werden von Passanten regelrecht in den Boden einmassiert und machen das Holz angreifbar. Kommt Feuchtigkeit hinzu, beispielsweise durch nasse Schuhe oder durch unsachgemäß durchgeführte Reinigungen, so zieht das Wasser in das Holz ein und führt über kurz oder lang zu Schäden. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, mindestens 2-mal pro Jahr, nach einer gründlichen Reinigung, die Treppe entsprechend zu pflegen.

Reinigung von Treppen mit Scheuersaugmaschine
Reinigung von Treppen mit Minischeuermaschine
Bei Natur- und Kunstwerkstein leidet vor allem die Optik durch starke Beanspruchung:

Der Belag raut sich auf, und Schmutzpartikel lagern sich ein. Nach einer Weile führt dies zu unschönen Gebrauchsspuren, die vor allem bei repräsentativen Treppen schnell als störend empfunden werden. Das Kristallisieren oder Polieren mit Diamantpads kann in diesem Fall Abhilfe schaffen und den Glanz erneuern. Sollen Steintreppen auf diese Weise saniert werden, ist dafür eine Minischeuermaschine am Markt verfügbar. Sie richtet sich speziell an Anwender, die kleine horizontale und vertikale Flächen zu reinigen haben, und erlaubt schnelles, ergonomisches Arbeiten.

Treppen mit Teppich reinigen: Sprühextraktion
In Hotels sind häufig Teppiche in Gängen wie Treppenhäusern verlegt. Auf den textilen Belägen entstehen über die Zeit Laufspuren.

Außerdem sind vor allem Treppenkanten häufig stark verschmutzt, beispielsweise von Schuhcreme. Kleine Flecken lassen sich mit einem Fleckendetachurmittel beseitigen. Dabei ist lediglich wichtig, von außen nach innen zu arbeiten, um den Fleck nicht zu verteilen. Bei einer Grundreinigung kann auch das Sprühextraktionsverfahren genutzt werden, um Flecken zu entfernen. Eine schmale Handdüse macht diese Technik auch auf schmalen Treppen anwendbar. Die Trocknungsdauer beträgt allerdings mindestens sechs bis acht Stunden.

Tipp:

Handelt es sich schließlich um viel frequentierte Treppen in Wohn- oder Parkhäusern, so finden sich oft starke Verschmutzungen von Kaugummis über Straßenschmutz bis hin zu Urin. Je nach Umgebung und Beschaffenheit kann in diesem Fall das Arbeiten mit Hochdruck- oder Dampfreinigern sinnvoll und effizient sein.

Top 3 der häufigsten Anwendungsfehler: Blick in die Trickkiste

Eine Arbeit, die an sich schon mühevoll und zeitraubend ist, sollte man sich nicht durch Anwendungsfehler zusätzlich erschweren. Daher lohnt es sich, gründlich zu arbeiten und solche Fehler zu vermeiden.

1. Wird eine Treppe nur nass gewischt, ohne vorher den Staub zu entfernen, so vergraut der Bodenbelag, weil der Staub mit dem Wischen quasi in den Boden eingearbeitet wird. Auch fällt der Schmutz oft zur Seite weg und verunreinigt in unteren Stockwerken die Handläufe.

2. Oftmals werden in der Eile keine Schilder mit dem Warnhinweis zur bestehenden Rutsch- und Unfallgefahr für Passanten aufgestellt, wenn nass gewischt wird.

3. Wird der Wischbezug zu selten ausgewaschen oder das Wasser zu selten erneuert, wird der Schmutz über die Treppe verteilt, sodass das gewünschte Resultat nicht erzielt und eine Grundreinigung früher notwendig wird.