Empfehlenswert ist ein Aufsatz mit zwei Scheibenbürsten, die eine Arbeitsbreite von 800 Millimetern erreichen. Für den Anwender reduziert sich der Kraftaufwand, da das System mithilfe der kontrarotierenden Bewegungen der beiden Bürsten die Driftbewegung neutralisiert. Zudem sorgt die große Arbeitsbreite für eine hohe Flächenleistung, was den Arbeitsaufwand bei der Solarreinigung reduziert. Die Scheibenbürsten sind kugelgelagert und werden durch das Wasser aus dem Hochdruckreiniger angetrieben. Dabei genügt der Betrieb im Niederdruckbereich mit Kaltwasser und einer Fördermenge von 700 bis 1000 Litern pro Stunde.
Eine Nylonbeborstung sorgt für eine kratzfreie Reinigung, um die empfindlichen Oberflächen der Solarplatten beim Reinigen zu schonen. Modelle, die an den Telleraußenseiten über härtere Borsten verfügen, sorgen zudem für ein sehr gutes Reinigungsergebnis an den Modulrahmen.
Die Wassermenge sollte sich komfortabel über einen Hebel an der Lanze steuern lassen, während die Bürsten in Bahnen über die Solarmodule geführt werden. Dreht man das Wasser zu Beginn etwas auf, entsteht eine Gleitschicht, durch die sich die Bürsten leichter auf dem Untergrund bewegen lassen. Ein selbstständig nachjustierendes Knickgelenk, an dem der Bürstenkopf befestigt ist, kann helfen, verschiedene Arbeitswinkel auszugleichen.