Besonderheiten von Zementestrich
Zementestrich besteht aus Sand bzw. Kies, Zement und Wasser und ist die am meisten verwendete Estrichart. Im Industriebereich werden nur sogenannte Hartstoffestriche hergestellt, die dank ihrer Stärke und Festigkeitsklasse sehr hohe Verkehrslasten aufnehmen können.
Zementestrich weist eine Besonderheit auf: Bei der Einwirkung von Säuren entsteht eine „waschbetonähnliche Struktur“, das heißt der Beton wird rauer und dies erschwert die Reinigung. Bei hochglänzenden Belägen kann es durch die Reinigung mit starken Alkalien (pH-Wert größer als 10) außerdem zu einer Mattierung der Oberfläche kommen.
Darüber hinaus neigt Zementestrich ohne oberflächenvergütende Maßnahmen – wie Imprägnierung, Versiegelung oder Beschichtung – zur Staubbildung bzw. können Schmutz und Feuchtigkeit dann schneller eindringen. Ist der Zementestrich nicht vergütet, sollte bei der Reinigung also darauf geachtet werden, dass die aufgebrachte Feuchtigkeit gleich wieder abgesaugt wird. In diesem Fall sollte nur in der Einschrittmethode gereinigt werden.






































